Panay - Philippinen

 

Panay und Boracay

Landkarte Panay Philippinen

 

Panay ist in die Provinzen Iloilo, Capiz, Aklan und Antique aufgeteilt.
Panay hat ca. 3 Millionen Einwohner.

 

Wirtschaft
Wichtige Erwerbsquellen auf Panay sind der Anbau von Reis, Zuckerrohr, Bananen, Weizen, Abaka, Mango, Kokosnuss und Tabak. Ein wichtiger Erwerbszweig ist auch die Fischindustrie dank der fischreichen Gewässer um Panay.
Neben Gold und Silber werden weitere Bodenschätze wie Mangan, Kupfer, Chrom, Magnetit, Marmor, Kohle und Porzellanerde gefördert, sowie Salz gewonnen.
Schon lange bevor die Philippinen von den Spaniern kolonialisiert wurden, machte man auf Panay schon Geschäfte mit Kaufleuten aus China, Arabien, Persien und Indien.


 

Tourismus
Panay bietet viele landschaftlich schöne Plätze und weiße Sandstrände mit kristallklarem Wasser, die noch nicht überlaufen sind und zu Ruhe und Entspannung einladen. Fähre Bacolod Express von Iloilo nach Bacolod auf Negros Fremde sind hier herzlich willkommen und werden freundlich aufgenommen.

Von guten und preiswerten Unterkünften bis zu Luxushotels wird die Insel Panay allen Ansprüchen gerecht.
Es gibt in den Städten romantische kleine Gassen zum Bummeln und einladende Cafés und Restaurants. Auf folkloristischen Märkten findet man ein buntes Treiben und kann manches einzigartige Mitbringsel erstehen.
Panay ist von schönen kleineren Inseln umgeben, die einen Besuch unbedingt wert sind. Schiffsverbindungen gibt es nach Mararison Island, Batbatan, Carabao (Romblon Islands), Tagubungan, Sicogon, Igbon, Gigante Inseln und Guimaras Island in der Nähe von Iloilo City.

 

Boracay
Zu Panay gehört auch die im Norden gelegene kleine Insel Boracay, welche als tropisches Trauminsel weltweit bekannt ist. Boracay hat in dem Städchen Caticlan einen eigenen Flughafen, der täglich angeflogen wird. Verbindungen bestehen nach Cebu, Manila und Angeles.

 

Roxos Airport auf Panay

 

 

 

 

Flughäfen auf Panay

Flugverbindungen bestehen von den Flughäfen in Iloilo City, Roxas, San Jose de Buenavista und Kaliba.

 

Fähre Bacolod Express von Iloilo nach Bacolod auf Negros

 

Schiffsverbindungen

Vielseitige Fährverbindungen innerhalb Panays und zu anderen Inseln bestehen in mehreren Häfen.

Auf dem rechten Foto sehen Sie im Hafen von Iloilo die Fähre nach Bacolod auf Negros.

 

Feste auf Panay

Die größten Feste auf Panay sind das Ati-Atihan Festival in Kalibo, das Dinagyang-Fest in Iloilo City und das Binirayang in Antique.

 

Fischer auf dem Weg zum Markt, Panay Philippinen

 

 

 

 

Fischmärkte

Die Gewässer um Panay sind sehr fischreich und auf vielen Märkten kann man Fische frisch vom Fang kaufen.

 

Auf dem rechten Foto sehen Sie Fischer von Panay auf dem Wege zum Fischmarkt in Iloilo City

 

 

 

Fischerhütten auf Panay

 

 

Fischer

Auf dem Foto sehen Sie eine typische Fischersiedlung auf Panay

 

 

Gebirge
Die höchsten Berge Panays liegen in Provinz Antique:
Der Mount Madja-as mit einer Höhe von 2090m und der Mount Nangtud mit einer Höhe von 2049m über dem Meeresspiegel.
 

 

Rush Hour in Iloilo City auf Panay

Iloilo
Iloilo ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Iloilo und mit etwa 300.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt auf Panay.
Iloilo hat eine lange Tradition als Handelsstadt und schon vor der Ankunft der Spanier wurde hier Handel getrieben mit China, Indien und anderen asiatischen Ländern.
Heute ist Iloilo das wirtschaftliche Zentrum von Panay und der Hafen hat große Bedeutung für den internationalen Handel der Philippinen.

 

Straßenverkehr

Auf dem rechten Foto sehen Sie den Verkehr während der Rush Hour auf einer Ausfallstraße von Iloilo City.

 

Rush Hour in Iloilo City auf Panay

Kalibo

Kalibo ist die Hauptstadt der Provinz Aklan.
Vom regen Fremdenverkehr der Insel Boracay profitiert auch Kalibo. Viele Touristen aus Manila und Cebu reisen über den Flughafen von Kalibo ein und auch etliche Versorgungsgüter für Boracay laufen über Kalibo.
Berühmt ist Aklan durch das farbenprächtige Ati-Atihan Festival.

Auf dem rechten Foto sehen Sie ein Mädchen vom Stamme der Ati, den Ureinwohner von Panay. Im Gegensatz zu den Darstellern beim Ati-Atihan Fest auf dem nachfolgenden Foto ist die dunkle Hautfarbe bei diesem Mädchen jedoch echt.

Einige dieser Ureinwohner leben auch noch auf anderen philippinischen Inseln und sie werden allgemein als Negritos bezeichnet.

 

Ati-Atihan Festival

 

Alljährlich am dritten Wochenende im Januar versetzt das Ati-Atihan Fest die Region in einen Ausnahmezustand der Freude und Ausgelassenheit. Die Bewohner feiern in phantastischen Kostümen und fantasievollen Masken. Karnevalsartige Umzüge ziehen durch die Straßen. Überall wird getanzt, getrommelt und musiziert und auch das Geschäft blüht, denn wenn gefeiert wird, sitzen auch bei den Filipinos die Pesos locker.

Dieses Spektakel lockt Besucher aus aller Welt an und für vier Tage sind nicht nur alle Hotels ausgebucht, es lassen sich durch erhöhte Preise auch noch etliche Peso zusätzlich verdienen. Aus einem reinen Volksfest ist eine riesige Veranstaltung geworden.

Junge Krieger auf dem Ati-Atihan Fest Panay

Ein Handel war auch der eigentliche Ursprung des Festes und die schwarze Bemalung der Teilnehmer geht ebenfalls auf dieses Ereignis vor langer Zeit zurück. Die Ureinwohner von Panay waren kleine dunkelhäutige Krausköpfe, die auch heute noch als eine kleine Minderheit anzutreffen sind.

 

Ankunft der Datus
Im 13. Jahrhundert landeten 10 Datus, auf der Flucht aus ihrer Heimat Borneo, mit ihren Familien auf Panay. Diese Datus waren nicht etwa ein Volksstamm, sondern Datu ist ein malaiischer Herrschaftstitel und die Atis mit ihrem Herrscher Marikudo haben sie freundlich und respektvoll empfangen. Die Datus übergaben den Atis großzügige Geschenke aus Gold und Juwelen.

Die fremden Datus konnten die Atis dazu bewegen, ihnen im Küstenbereich fruchtbares Land zu überlassen. Zum Beweis ihrer Freundschaft schminkten die Datus ihre Haut schwarz wie die der Atis und feierten mit ihnen ein rauschendes Fest. Danach zogen die Atis in die Berge und überließen den Datus die fruchtbare Küstenregion.

 

Fest und Schauspiel

In den Darstellungen des heutigen Festivals werden die Atis als von den Datus geschickt überlistet dargestellt.

Man stellt die Geschichte heute so nach, dass die Fremden und die Einwohner Kalibos die geschwärzten Datus darstellen und die verarmten Atis aus den Bergen als Bettler in die Stadt kommen.

Obwohl damals die Datus mit großzügigen Geschenken bezahlt haben, sieht man darin trotzdem noch eine List der Datus, denn die Atis waren in der Überzahl und es wäre ihnen ein leichtes gewesen, den Datus die Schätze abzunehmen und die Herrschaft über ihr Land zu behalten.

 


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